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30. Juli 2026

Auf zur Friedensdemo nach Berlin 3.10.

Nein zu Hochrüstung und Krieg – Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit!

Zeigen wir Gesicht im Herbst 2026 in Berlin, Stuttgart und anderswo.

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin. Über Mitfahrgelegenheiten informieren wir rechtzeitig. Bei den letzten Demos sind wir mit dem Zug von Münster nach Berlin gefahren. Das ist eine gute Möglichkeit.
Fragen und Anregungen an: info@fi-nottuln.de

Wir laden ein, auch schon am 2.10. Uhr nach Berlin zu kommen –
zu einer Konzert-Kundgebung UNZWINGBAR


Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland soll kriegstüchtig gemacht, Gesundheitswesen und Infrastruktur auf Krieg getrimmt werden. Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt und die Bundeswehr zur größten Armee Europas werden. Weitreichende Erstschlagwaffen sollen stationiert werden. Sie sind gegen Russland gerichtet und machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel.

Die Ausgaben für Hochrüstung und Militär wurden in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdoppelt und sollen bis 2030 nochmals verdoppelt werden, um das NATO-5%-Ziel bis 2035 zu erreichen. Fast alle von uns müssen das mit höheren Steuern, Sozialabbau und schlechteren öffentlichen Leistungen bezahlen. Schon jetzt fehlen Milliarden bei Krankenhäusern, Pflege, Schulen, Hochschulen und Kitas, Jugend und Kultur, Umweltschutz und Verkehr. Wir sollen länger arbeiten und die Renten noch niedriger werden.

Begründet wird diese Hochrüstung mit einer Bedrohung durch Russland.

Wir sagen: Einem drohenden Krieg muss mit zivilen Mitteln, Verhandlungen, Diplomatie, vertrauens­bildenden Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung entgegen gearbeitet werden. Hochrüstung, Abschreckung, Drohkulissen dagegen erhöhen die Bedrohungswahrnehmung auf allen Seiten und die Gefahr, dass es wirklich zum Krieg kommt.

Wir fordern von allen Staaten die Einhaltung des Völkerrechts. Unsere Regierungsvertreter*innen führen das Völkerrecht oft nur im Munde, wenn es in die geopolitische Strategie passt. An anderer Stelle herrscht ängstliches Schweigen.

Wir sagen: Alle Völkerrechtsbrüche müssen angeprangert werden – vom Angriff auf die Ukraine bis zum Angriff auf den Iran, um nur zwei zu nennen.

Die deutsche Regierung muss sich um Friedenslösungen bemühen, anstatt mit Waffenlieferungen Kriege zu unterstützen, die Menschen, Umwelt und Klima zerstören.

Bekämpft werden müssen die Ursachen von Krieg und Flucht. Kriege und Hochrüstung zerstören Lebensgrundlagen und sind mit wirksamem Umwelt- und Klimaschutz unvereinbar. Unterstützt und geschützt werden müssen besonders diejenigen, die sich dem Krieg verweigern oder vor ihm fliehen.

Wir sagen NEIN zu allen Kriegen. Wir lehnen die Militarisierung unserer Gesellschaft und die Einschränkung demokratischer Rechte ab. Wir stellen uns gegen die Unterordnung von Sozialem, Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter die Kriegstüchtigkeit.

Wir fordern:

  • Schluss mit Hochrüstung und Sozialabbau
  • Nein zur Wehrpflicht und anderen Zwangsdiensten
  • Stopp aller Waffenlieferungen und Waffenexporte
  • Schließung aller US-Militärstützpunkte in Deutschland und Abzug der US-Atomwaffen
  • Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten
  • Deutsche Politik muss das Völkerrecht achten und fördern

Wir brauchen Abkommen zur internationalen Rüstungskontrolle und für Abrüstung, eine Stärkung der UNO und eine gemeinsame Friedensordnung in Europa unter Einschluss Russlands. Wir wollen Frieden und diplomatische Lösungen entsprechend dem Völkerrecht!

Dafür werden wir uns im Herbst in Berlin, Stuttgart und überall engagieren. Deswegen unterstützen wir die Jugend in ihrem Engagement gegen jede Form der Reaktivierung der Wehrpflicht.

Wir lehnen jegliche Äußerung oder Form einer auf angeblicher Ungleichwertigkeit fußender gruppen­bezogener Menschenfeindlichkeit ab. Deshalb können rechtsextreme und demokratiefeindliche Kräfte nicht Teil unserer politischen Bündnisse sein.


2025

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn nicht wir, wer?

Auf nach Berlin zur großen Friedensdemonstration. Anmeldungen bis zum 14.9.2025 info@fi-nottuln.de

Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben sich wieder alle großen Friedensorganisationen der Bundesrepublik, Organisationen aus Umwelt und Entwicklung, Gewerkschaften und viele regionale und lokale Friedensgruppen zusammengeschlossen, um in Berlin geschlossen für den Frieden und gegen diese Hochrüstungspolitik zu demonstrieren.

Friedensgruppen aus Münster und der umliegenden Region werden auch nach Berlin fahren und bieten die Koordinierung einer Bus- oder Bahnfahrt nach Berlin an.

Alles Weitere in dem Zeitungsbericht.

Die Friedensinitiative Nottuln  (Robert Hülsbusch) ruft im Kreis Coesfeld dazu auf. In Münster Dr. Brigitte Hornstein, Pax Christi.

Die Friedensfreunde Dülmen machen einen Stand in Dülmen. Aber auch aus Dülmen und den anderen Orten kann man über Nottuln mit nach Berlin fahren.

Wir müssen früh planen, um günstige Tickets anbieten zu können (zwischen 50 und 80 Euro).  Melden sich viele an, können wir mit einem Bus fahren.  Ist die Zahl der Anmeldung kleiner, gibt es gute Tickets für die Bahn.  Je eher wir das wissen, umso besser.

Meldet euch bis Sonntag, den 14.9.2025 bei uns  info@fi-nottuln.de  Dann schreiben wir euch gezielt an.

Bis dahin

Brigitte Hornstein und Robert Hülsbusch  

                                                                                             ————————————————–

Pressemitteilung von Friedensgruppen in Münster und dem Kreis Coesfeld:

Aufruf für eine bundesweite Friedens-Demonstration am 3.10. in Berlin:

Nein zu Kriegspolitik und Militarisierung Ja zu Frieden und Abrüstung    

Berlin Demo 3.10.25Herunterladen

                                                                                                                                                                                                                                      

Mit Bus und Bahn in die Hauptstadt!  Anmeldung bis Sonntag, 14.9.2025   per Mail  info@fi-nottuln.de    

Kreis Coesfeld. „Nein zu Kriegspolitik und Militarisierung – Ja zu Frieden und Abrüstung!“ Unter diesem Motto ruft am Freitag, den 3.10.2025 die Friedensbewegung zu zwei bundesweiten Demonstrationen nach Berlin und Stuttgart auf. Alle großen Organisationen der Friedensbewegung und zahlreiche regionale Gruppen, aber auch Gewerkschaften haben sich zusammengeschlossen, um ein Zeichen für Frieden und gegen Aufrüstung zu setzen. Darunter sind auch Friedensorganisationen aus Münster und der umliegenden Region, so im Kreis Coesfeld die Friedensinitiative Nottuln, der Friedenskreis Havixbeck und die Friedensfreunde Dülmen. Diese bieten die Koordination einer Fahrt nach Berlin an. Mit einem gecharterten Bus oder mit der Bahn, je nach Zahl der Anmeldungen. Die Fahrtkosten werden zwischen 50 und 80 Euro betragen. Die örtlichen Friedensgruppen bitten um eine Anmeldung bis zum 14.9.25, um die Fahrt planen zu können. Anmeldungen per Mail an info@fi-nottuln.de

Dr. Brigitte Hornstein, Pax Christi Münster, und Robert Hülsbusch, Friedensinitiative Nottuln, weisen in einer Pressemitteilung auf den Aufruf hin, der von über 200 Friedensgruppen in der Bundesrepublik mitgetragen wird: „Die Situation in Europa entwickelt sich gefährlich in Richtung eines großen Krieges. Statt sich für Frieden einzusetzen, will die Bundesregierung Deutschland ‚kriegstüchtig‘ machen. Mit massiver Hochrüstung soll das Land europäische Führungsmacht werden. Das Geld dafür fehlt bei Krankenhäusern und Pflege, Rente und Sozialleistungen, Bildung und Kitas, Bahn und Nahverkehr. Globale Herausforderungen, die dringend angegangen werden müssen, um den künftigen Generationen eine lebenswerte Welt zu erhalten, bleiben ungelöst.“

Die Friedensbewegung sage Nein zu allen Kriegen und lehne Kriegspolitik und Militarisierung der Gesellschaft ab. Nicht die Kriegstüchtigkeit Deutschlands sei das Ziel, sondern Dialog und Abrüstung. Deshalb fordern die Aufrufer zur Demonstration Diplomatie und Entspannungspolitik statt Eskalation und fordern die Bundesregierung auf, sich für ein schnelles Ende der Kriege in Europa und im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen. „Wir wollen ein selbstbestimmtes Leben ohne Hunger und Krieg für alle Menschen!“, heißt es zum Schluss des Aufrufes, der in seiner vollen Länge auf der Internetseite der Friedensinitiative Nottuln zu lesen ist (www.fi-nottuln.de)

Mit freundlichen Grüßen

Robert Hülsbusch    info@fi-nottuln.de   Mobil 015126383610

Kategorie: Allgemein

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